Der Blog rund ums Licht, Design, Lampen und Leuchten
Die Rettung der Glühbirne

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
Sie befinden sich hier: Lampen-Design · Leuchtmittel · Glühbirnen · Die Rettung der Glühbirne

Die Rettung der Glühbirne

Autor: | 19.01.2011

Wird das Glühbirnenverbot aufgehoben?

 

Gibt es bald ein Comeback für die gute alte Glühbirne? Diese Frage drängt sich nach heftigen Diskussionen immer mehr auf.

 

Führende Abgeordnete des Europäischen Parlaments wollen das Verbot von herkömmlichen Glühbirnen und Kohlefadenlampen in Europa zu Fall bringen. Der Vorsitzende des Industrieausschusses, Herbert Reul (CSU), sagte der Zeitung „Die Welt“, dass er alles tun werde, um das Glühbirnenverbot in der EU doch noch zu kippen. Er fordert die EU-Kommission auf unverzüglich das Glühbirnenverbot außer Kraft zu setzen.

 

 

Brüssel müsse überprüfen, ob die Energiesparlampen, die als Alternative zur Glühbirne vorgesehen sind, aufgrund der nachgewiesenen Gesundheitsgefahren überhaupt noch vertrieben werden dürfen. Denn das Umweltbundesamt hatte Ende letzten Jahres vor den Gefahren durch das in erheblichen Mengen verwendete Quecksilber in Energiesparlampen gewarnt.

 

Die Produktsicherheit und die Gesundheit der Verbraucher müssten oberste Priorität haben, fordert Reul. Der Ausschussvorsitzende warf der Brüssler Gesetzesbehörde vor, dass sie mit dem Glühbirnenverbot, getrieben vom Klimaschutzwarn, Symbolpolitik betrieben hat, die weder der Gesundheit der Menschen, noch dem Klimaschutz dient.

 

 

Beliebte Glühbirne

 

 

Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Silvana Koch-Mehrin (FDP) fordert eine Aussetzung des Glühbirnenverbots, solange nach wissenschaftlichen Erkenntnissen davon auszugehen sei, das dass in den Energiesparlampen verwendete Quecksilber zu erheblichen Gesundheitsschäden führen könnte, müsse die EU das Glühbirnenverbot zu mindestens für die Privathaushalte aussetzen.

 

Es ist bestimmt nicht der richtige Weg, dass unter dem Deckmantel des Umweltschutzes die beim Verbraucher bewährten und beliebten Glühbirnen und Kohlefadenlampen vom Markt genommen und durch gesundheitsgefährdende Leuchtmittel ersetzt werden. Durch das unsinnige Glühbirnenverbot werde Sondermüll als Lichtquelle vorgeschrieben. 

 

Hintergrund dieser Kritik sind die Untersuchungsergebnisse vom Umweltbundesamt. Geht eine Energiesparlampe zu Bruch, können Energiesparlampen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen. Laut Erkenntnissen von Experten kann hierbei eine Quecksilberkonzentration im Raum freigesetzt werden, die den Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter um das zwanzigfache überschreitet. Darum sollten sich insbesondere Kinder und Schwangere von Energiesparlampen fernhalten, empfiehlt die Bundesbehörde.

 

Die einzige energiesparende Alternative zu den Energiesparlampen sind hochwertige LEDs. Einige Firmen, wie die Firma Daylight, haben sich mit ihrem Know How und ihrer Innovation darauf spezialisiert, dimmbare umweltverträglich LEDs herzustellen, die dem Umweltbewusstsein und den gesundheitlichen Aspekten gerecht werden.

 

 

 

Dimmbare Designer LED Uno

Dimmbare Designer LED "UNO" mit warmen flackerfreien Licht, das seines gleichen sucht.

 

 

 

Gerade die dimmbaren LEDs, mit ihrer 4 Jahre langen Garantie und ihrem warmen flimmerfreien Licht, bieten auf lange Sicht ein sehr großes finanzielles Einsparpotential.

 

 

 

Kommentare

Andr B 25.02.2011. 21:53

Danke, danke, danke!!!

Für diese überaus klugen Worte. Ich finde es schade und auch ziemlich fragwürdig wie es überhaupt erst möglich war dieses Gesetz zu verabschieden.
Alle reden immer über Umweltschutz und genau an dieser Stelle haben plötzlich alle Mechanismen versagt.
Man merkt hier schnell das alle Entscheidungen die zu diesem Ergebnis geführt haben, absolut einen politischen und wirtschaftlichen bzw. finanziellen Hintergrund haben müssen.
Nur waren diesmal nicht die Enrgieerzeugenden Unternehmen, sondern viele andere Konzerne Federführend.
Schade ist auch dass die LED immer noch so stiefmütterlich behandelt wird. Das liegt zum einen an den Energiekonzernen denen nicht daran gelegen ist Enrgie zu sparen. Diese möchten Energie verkaufen. Zum anderen liegt es aber auch daran das die meisten Menschen sich nicht mit dem Thema Stromverbrauch auseinandersetzen wollen oder können. Viele Menschen wissen nicht was es bedeutet ein paar Kilowattstunden am Tag oder in der Woche zu Sparen.
Viele erkennen darum auch nicht den Sinn sich eine relativ teure LED-Lampe zu kaufen und sie erkennen schon gar nicht den Spareffekt den man über die Jahre erzielt. Den meisten Menschen fehlt für diese Erkenntnis das nötige Fachwissen und leider auch der Weitblick.

Wer sich heute LED-Leuchtmittel kauft muss dies mit einer völlig neuen Einstellung machen. Man investiert in die Zukunft und das über viele Jahre gesehen!
Beim Kauf eines LED-Leuchtmittels muss man darauf achten die Quittung sicher aufzubewahren, denn geht einmal ein Leuchtmittel kaputt so kann man es in der langen Garantiezeit einfach umtauschen. Das konnte man früher mit einer Glühlampe nicht machen.

Haben Sie eine Frage zu diesem Artikel?

* = erforderliche Eingabe

:

:

:


4 + 7 =

 

 

Kategorien

 

Suche

    Durchsuchen Sie alle Artikel und Beiträge nach bestimmten Stichwörtern: