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Alles rund um das Dimmen

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Alles rund um das Dimmen

Autor: | 01.07.2015

Die neuesten Technologien im Bereich der Leuchtmittel machen eine individuelle Gestaltung der Beleuchtung jetzt schon möglich. Mit Dimmern kann nicht nur der Komfort gesteigert werden.

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Vereinfacht gesagt sorgt ein Dimmer dafür, dass die Stärke der Beleuchtung über einen Schalter angepasst werden kann, und nicht nur allein von der Leistung des Leuchtmittels selbst abhängig ist. So kann eine Glühbirne mit einer Lichtstärke von 400 Lumen auch mit niedrigeren Lumen-Werten betrieben werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Möglichkeit, die Lichtstärke selbst einzustellen sorgt nicht für einen erhöhten Komfort - eine reduzierte und auf die Umgebung angepasste Lichtmenge sorgt außerdem für eine größere Effizienz, da dadurch der Stromverbrauch eingeschränkt und die Lebensdauer des Leuchtmittels verlängert wird.

Dimmen ist kein einfacher Vorgang

Dennoch ist das Thema Dimmen bei Leuchtmitteln ein sehr komplexes. Einerseits gibt es Modelle, die überhaupt nicht mit Dimmern betrieben werden sollten, oder die Lampen benötigen spezielle Dimmer, da sie eine eigene Steuereinheit besitzen und diese auf den Dimmer abgestimmt sein muss. Universelle Dimmer, die mit allen dimmbaren Leuchtmittel kompatibel sind, sind zwar erhältlich, sorgen aber meist für unerwünschte Nebeneffekte wie Flackern oder Blinken. Charakteristisch für viele Dimmer-Formen ist auch das Summen, das bei starkem Dimmen entsteht.

Um zu verstehen, wie es zum Flackern oder zum Summen kommen kann, muss man die Funktionsweise eines Dimmers betrachten. Im Wesentlichen stört er die Frequenz des Stromnetzes so, dass eine geringere Spannung beim Verbraucher bzw. Leuchtmittel ankommt. Dadurch sinkt die Leistung, was eine niedrigere Lichtstärke zur Folge hat. Der durchgehende Störvorgang hat je nach Qualität und Abstimmung der Geräte viele unerwünschte Frequenzen zur Folge, was sich sowohl hörbar als auch messbar macht. Stärkere Dimmer wirken sich sogar auf Ton- oder Videoanlagen aus.

Dimmer und Leuchte müssen passen

Wer einen Dimmer verwenden und nicht von den Nebenwirkungen gestört werden möchte, sollte also möglichst hochwertige und zum Leuchtmittel passende Dimmer einsetzen. Grundsätzlich können Glühbirnen ohne Einschränkungen von regulären Dimmern in ihrer Leuchtstärke abgestuft werden. Die meisten Halogenlampen benötigen spezielle Dimmer, während Energiesparlampen und LEDs je nach Modell dimmbar sind und Leuchtstoffröhren aufgrund ihrer Funktionsweise überhaupt nicht gedimmt werden können.

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