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Handleuchter und Tischleuchter

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Handleuchter und Tischleuchter

Autor: | 17.08.2010

Die Anfänge des künstlichen Lichts bei Lampen und Leuchten.

 

Als Handleuchte bezeichnet man jeden kleinen, leicht tragbaren Leuchter, während im engeren Sinn der Begriff des Handleuchters, einen Handgriff, eine Handhabe zum Halten und Tragen des Gerätes voraussetzt.

 

Der Handleuchter hat stets bescheidene Dimensionen und wird häufig ganz niedrig, mehr breit als hoch angelegt. Da beim Gebrauch des Handleuchters das Abtropfen am häufigsten vorkommt, wird den Abtropfschalen eine besondere Entwicklung zu Teil.

 

Zur Zeit der Renaissance waren die schmiedeeisernen Handleuchter sehr beliebt; neuerdings werden dieselben wieder sehr oft reproduziert, offenbar mehr ihrer Originalität als Zweckmäßigkeit halber. Gerade in Kombination mit moderner Innenarchitektur und speziellen, individuellen Design. Ein schmiedeeiserner Handleuchter ist immer ein besonderer Gegenstand, gerade in der heutigen Zeit, da diese Art der Lichtgebung und Accessoires aus der Mode gekommen ist.

 

Die Bestandteile des Handleuchters sind: Fuß, Stock und Vorrichtung zur Befestigung der Kerze.

Der Fuß muss einen sicheren Stand gewähren, das heißt, schwer und breit genug sein, um das Gewicht des oberen Teils mit der Kerze tragen zu können und ein Umkippen des Leuchters ausschließt.

Der obere Teil muss eine sichere Befestigung der Kerze ermöglichen, vielleicht auch zum nachschieben der Kerze eingerichtet sein.

Für das Abtropfende Material müssen Sicherheitsvorrichtungen angebracht werden.

 

Der Handleuchter ist ferner zum Tragen bestimmt; er muss also eine sichere Handhabe gewähren und muss bei der ornamentalen Ausstattung darauf geachtet werden, dass eine Verletzung der Hand an vorstehenden Spitzen und sonstigen geschmiedeten Einzelheiten nicht möglich ist.

 

Die Komposition des Leuchter muss vor allem Dingen dem Zweck des Apparates deutlich verraten.

Ein Handleuchter der ein Überlegen, wo man ihn anzufassen hat, nötig macht, hat sein Ziel verfehlt. Ebenso ein Handleuchter, dessen Handhabe so unpraktisch wäre, weil das Übergewicht der Kerzen das Tragen erschwert und unmöglich macht.

 

In neuerer Zeit ist der Handleuchter in seiner Verwendung als Tischleuchter für die festliche Tafel wieder zu Ehren gekommen. Für diese Zwecke werden oft 2 bis 10 Stück zu einem einzigen gekuppelt.

Besonders die Auswahl von verschiedenen Materialien, wie Bronze, Schmiedeeisen, Messing oder Silber, lassen den Tischleuchter fasst nahtlos in jede Tischdekoration und große Tafel einfließen.

 

Eine andere Anwendung des Tischleuchters, ist die des Altarleuchters.

Die Formgebung schließt sich dann gewöhnlich dem Stilcharakter der Kirche und der sakralen Schmiedekunst an.

 

Wie im gesamten Beleuchtungswesen hat auch für den Handleuchter oder besser gesagt für den Tischleuchter oder die Tischlampe die Elektrizität in den letzten Jahrzehnten völlig neue Aufgaben erschlossen und ein neue große Scharr der bedeutendsten Künstler wie Otto Schmirler, Otto Zern oder Fritz Kühn haben sich im Dienst dieser Lösungen gestellt.

Kommentare

Anonymous 26.07.2012. 11:25

Ein toller Blog mit tollen, individuellen Produkten, gefällt mir. Als Fachmann für Beleuchtung möchte ich gerne noch darauf hinweisen, dass in der Regel nur eine ausreichend gute Beleuchtung für das Wohlbefinden gut ist. Ist die Beleuchtung managelhaft, wird man vorschnell müde, im Büro lassen gar Konzentration und Leistungsfähigkeit möglicherweise nach. Die richtige Lichtstärke machts und eine gute Ausgewogenheit von direktem sowie indirektem Licht! Weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Blog.

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