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Die historische Bedeutung der Farben in der Kunst

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Die historische Bedeutung der Farben in der Kunst

Autor: | 10.02.2015

Die Farbforschung ist keine Wissenschaft, die erst seit wenigen Jahren existiert. Seit Anbeginn der Menschheit ist die Wirkung von Farben allgegenwärtig.

Von Vollfarben über Pastellfarben bis zu Naturfarben - in der Kunstgeschichte waren alle Trends vertreten.

Zwar ist die Erforschung der Farben in der Wissenschaft erst seit ungefähr 100 Jahren ein Thema, der Grundstein für diese Wissenschaft wurde allerdings schon Jahrtausende zuvor gelegt. Im Kontext von Weltkulturen und Religionen haben sich Bedeutungen von Farben etabliert, die besonders für die Kulturen und die Anhänger der Religionen von immenser Wichtigkeit waren – besonders um Gefühle wie Gemütlichkeit auszulösen und Emotionen in die Kulturen einzugliedern.

Farben haben anderorts eine ganz andere Bedeutung

Aufgrund der verschiedenen Kulturen, die sich auf der Erde unabhängig voneinander entwickelt haben, kann einer Farbe woanders sogar eine ganz andere Bedeutung zugeschrieben werden. Während man hier kräftige Blautöne mit dem Himmel assoziiert, setzt man diese etwa in Ägypten stärker mit Wasser in Verbindung – sie werden mit Heilung gleichgesetzt, sodass die Ägypter eine lange Tradition in der Produktion von blauem Schmuck und blauen Lampen besitzen. Auch Gelb – bei uns die Farbe der Sonne – ist im Orient die Hochzeitsfarbe.

Nach oben und nach unten hin wird der Farbraum durch Weiß und Schwarz eingeschränkt - das gilt allerdings für die meisten Kulturen. Die beiden Farben bedeuten jeweils das komplette Gegenteil: Während Weiß Helligkeit, Frieden und Reinheit vermittelt, transportiert Schwarz viel mehr Bosheit oder Trauer und Geheimhaltung. In der Mitte trifft sich das neutrale Grau – sachlich, aber ohne Emotionen. Viele blaue Farbtöne gelten als beruhigend, aber auch als künstlich – Violett wird als Zeichen der Moderne gesehen.

Natürliche Farben waren schon immer sehr beliebt

In der Kunstgeschichte hingegen am meisten verwendet wurden die Naturfarben, allen voran Grün und Braun. Sie symbolisieren den Bezug zur Natur und wirken sicher. Braune Leuchten können auch für eine romantische Stimmung sorgen und stechen insbesondere in Kombination mit Holz, Keramik und Stein hervor. Diese Farben gelten als südlich und stehen im Kontrast zu Pastelltönen.

Diese Pastellfarben sind auch heute noch bei vielen Einrichtungsgestaltern und Künstlern beliebt. Sie lassen sich gut miteinander mischen und ermöglichen weiche, zarte Farbübergänge. In der Einrichtung sind sie vor allem in Skandinavien vermehrt vorzufinden; im nördlichen Landhausstil sind sie aufgrund ihrer Unaufdringlichkeit und Leichtigkeit sehr populär.

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