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Planungsmerkmale bei Hotel Beleuchtungen – Teil 2

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Planungsmerkmale bei Hotel Beleuchtungen – Teil 2

Autor: | 11.09.2010

Weitere wichtige Punkte für eine perfekte Planung von Beleuchtungen für Hotels, Restaurants und Bars.

 

Der Lampenkörper:

Mittlerweile stehen den Lampendesigner eine Vielzahl von verschiedenen Materialien beim Anfertigen von Hotelbeleuchtungen zur Verfügung.

Von den klassischen Materialien, wie Bronze, Messing, Schmiedeeisen, oder die in die Moderne gehenden Edelstahlprofilen.

Die Kunst einen eigenständigen Lampenstil für das jeweilige Hotelprojekt zu finden, liegt oft in der großen Kunst der Innenarchitekten und Lampenherstellern, eine Kombination der verschiedenen Materialien zu finden.

 

 

Gerade gewagte Ideen, Verbindungen oder Verschmelzungen gegensätzlicher Materialien lässt sehr oft Unikate entstehen, die als großer Widererkennungswert für das Hotel oder Restaurant gesehen werden können, und so als eigenständiger Werbeträger für das Designerobjekt dient.

 

 

Konstruktionsmerkmale:

 

Der Einsatzort und die Beanspruchung des jeweiligen Lampentypen und Leuchtenart, gibt den verwendeten Materialien ein gewissen Querschnitt und eine gewisse Stabilität voraus.

Bei sehr beanspruchten Lampen mit Gelenken oder Schwenkarme werden gerade in den mechanischen Bereichen härtere Materialien verwendet und die Oberfläche an die restlichen Lampenprofile angepasst. Für diese Ausarbeitung der Details ist eine sehr lange Erfahrung und großes technisches Wissen der Lampenhersteller eine Voraussetzung für eine lange Lebensdauer der Lampen und Leuchten. Diese Konstruktionsmerkmale ist einer der wesentlichen Punkte, von denen sich Lampen von deutschen Lampenherstellern gegenüber den Produkten aus Asien und Billigländern absetzen.

 

Gerade bei sehr filigran wirkenden Lampen mit optisch extra vaganten Design werden auf die wichtigen Punkte, wie Standfestigkeit, Stabilität, Befestigungsmöglichkeit sehr wenig Rücksicht genommen, da sehr oft das Design im Vordergrund steht und an die Praktikabilität der Lampen und Leuchten nicht gedacht wird.

 

 

Kosten-Nutzenfaktor der Leuchtmittel: 

 

Um die richtigen Leuchtmittel für eine Lampe festzulegen, sollte bei der Planung eine Energieeffizienzrechnung durchgeführt werden.

Gerade bei der Frage „Was ist das richtige Leuchtmittel?“ LED? Energiesparlampen? Halogenstrahler? Oder doch die herkömmliche Glühbirne?

 

 

Hierbei fällt die Auswahl ohne Fachberatung sehr schwer, da gerade bei den Energiesparlampen eine Preisspanne von den Billiganbietern ab 2,50 Euro bis zu den hoch entwickelten, unweltverträglichen Energiesparlampen bis zu 18 Euro besteht.

 

 

Allerdings bestehen auch bei der Betrachtung der Lebensdauer sehr große Unterschiede, die zwischen 2000 Stunden und 45000 Stunden variiere, wie bei den hochentwickelten Led Glühlampen der Fa Daylight und Toshiba, die nebenbei noch bis zu 95 % aus wiederverwertbaren Materialien bestehen, und ohne Blei und Quecksilber hergestellt werden.

 

 

Die lange Lebensdauer spielt eine sehr große Rolle nicht nur bei den Anschaffungskosten, vor allem aber beim Einsatzort. Bei sehr schwer zugänglichen Lüstern und Deckenlampen, die sehr oft in großer Höhe montiert sind, und das auswechseln der Leuchtmitteln mit sehr großen Aufwand und Schwierigkeiten verbunden ist, sollten hochwertige Energiesparlampen mit einer sehr hohen Lebensdauer (Fa. Toshiba – 40000 Stunden) verwendet werden. Die Anschaffungskosten treten hierbei sehr schnell in den Hintergrund, da der Zeitaufwand und vor allem der Kostenpunkt zum Wechseln der Leuchtmittel enorm sind. Die teueren Leuchtmittel rechnen sich hierbei in sehr kurzer Zeit. Dieser Zeit- und Kostenfaktor muss auf alle Fälle in die Kostenrechnung mit einbezogen werden.

 

 

Zum Bericht Hotelbeleuchtungen – Teil 1

 

 

 

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