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Bauhausstil und Lampen-Design

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Bauhausstil und Lampen-Design

Autor: | 30.10.2014

Auch heute ist der Bauhausstil immer noch sehr begehrt. Er steht für Minimalismus und den Fokus auf Funktion und hat damit viele andere Strömungen maßgeblich beeinflusst.

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Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Großbritannien als aufstrebendes Industrieland abgelöst. Länder wie Deutschland importieren Entwicklungsverfahren und Industriegeräte, um Produktionsprozesse zu optimieren. Viele Kunstschulen lassen sich vom Vereinigten Königreich inspirieren. In den 1920ern waren die Reaktionen auf die Entwicklung dieses neuen Stils gespalten: Die einen feierten eine Revolution, die anderen mussten sich erst an den Anblick der neuen Objekte und Häuser gewöhnen.

Ursprung des Bauhausstils

Der Name Bauhaus stammt von den mittelalterlichen Bauhütten der Kirchen. Dort kombinierte man schon früh Handwerk und Kunst. Deshalb lernte man auch in der Vorlehre an allen Bauhausschulen beides – sowohl Materialkunde, als auch Wahrnehmung von Formen und Farben. Danach beschäftigte sich die Studenten mit Bereichen wie Typographie oder Keramik und erarbeiteten gemeinsam mit Künstlern und Handwerkern Objekte.

In erster Linie entstanden daraus Möbel und kleinere Gegenstände für den alltäglichen Gebrauch. Es entstand ein Trend weg von teuren Luxusobjekten, die eher weniger funktionell waren, hin zu Massenprodukten, die praktisch einzusetzen und dennoch ansehnlich sein sollten. Bei der Verbreitung half auch die Sozialpolitik der Weimarer Republik, die sich vor allem dem sozialen Wohnbau annahm.

Hier wurden genau jene praktischen und billig zu produzierenden Objekte gebraucht. Dafür wurden jene neue Produktionsmethoden eingesetzt. Die einfache und schlichte Form, die nur sekundär war, war der Hauptgrund für die Revolution – das Motto: „form follows function“. Aufgrund dieser fast zeitlosen Gestaltung ist der Bauhausstil auch heute noch in vielen Haushalten anzutreffen.

Leuchten, Lampen und Bauhausstil

So zum Beispiel auch eine Schreibtischleuchte, die mit dieser Strömung entstanden ist – die sogenannte Bauhaus-Leuchte. Sie wurde von den Produktdesignern Carl Jucker und Wilhelm Wagenfeld entworfen und entspricht zur Gänze den Prinzipien des Bauhausstils. Die Bauhaus-Leuchte gilt als eines der herausragendsten Objekte des Produktdesigns der Moderne.

Diese Leuchte besteht hauptsächlich aus Glas und vernickeltem Metall. Mit dem Opalglas, das für den Schirm verwendet wird, wird das Licht der Lampe zerstreut, was zu diesem Zeitpunkt revolutionär war – bisher fanden Lampen mit zerstreutem Licht keinen Einzug in die heimischen vier Wände.

Einfache geometrische Formen wie der zylindrisch geformte Schaft oder der runde Fuß sind klassisch für den Bauhausstil, der von absoluten Minimalismus und wirtschaftlicher Effizienz handelt. Dennoch fusioniert er schlicht und stilvoll mit dem eigenen Stil zuhause.

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